Insider News über den geplanten Bikepark Idarkopf

17I05I22 - E.Engelniederhammer

Neatflow’s TalkThru:
Mit Nico Reuter im Gespräch

Insider News zum geplanten

Bikepark Idarkopf

Der neue Bikepark Idarkopf steht kurz vor der Eröffnung – oder? Geplant sind 23 km Trails – von Profiniveau bis Anfängerstufe. Als Topping soll es Liftanlagen, einen Campingplatz und eine Bike-Wash Station geben. Wir haben Nico Reuter gefragt, was uns im Bikepark Idarkopf noch so alles erwarten wird. Hört oder lest in unserem Interview wissenswerte Insiderfacts über das geplante Projekt.

Neatflow: Hallo Nico! Schön, dass du dir die Zeit nimmst, um mit uns zu sprechen. Wir haben gehört, dass es bald soweit ist und der neue Bikepark Idarkopf in den Startlöchern steht. Wann werden die ersten Bikes den Idarkopf runterrollen?


Nico: Das ist die erste Frage, die ich mit Abstand in den letzten Jahren am meisten gestellt bekommen habe. Es ist nämlich so, dass das Projekt sich seit vielen Jahren verzögert, weil es ein relativ großes Projekt ist. Und folglich ist das, was die Genehmigung angeht, gar nicht so einfach und daher würde ich die Frage nur ungern beantworten wollen. Die finale Genehmigung ist noch nicht ausgestellt, auch wenn wir gerade kürzlich wichtige Meilensteine erreicht haben. Wenn alles gut geht, werden wir dieses Jahr noch die Genehmigungen bekommen und vielleicht im nächsten Jahr schon mit dem Streckenbau beginnen können. Das ist unser Ziel. Ob dann im nächsten Jahr auch eine Eröffnung stattfindet, da kann ich leider aktuell nichts dazu sagen.

 



Neatflow: Was wird uns im neuen Bikepark Idarkopf alles erwarten?


Nico: Der Bikepark Idarkopf ist ein richtig großes touristisches Projekt. So, wie es in Deutschland noch nie dagewesen ist. Es wird praktisch aus einem alten Wintersport Gebiet, das nicht mehr aktiv ist, ein Bikepark entstehen. Absolut mit dem Fokus auf den Mountainbike Sport. Das heißt, es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keinen Wintersport mehr geben, sondern das ganze Jahr Fahrrad gefahren. Wir bauen das Gebiet komplett um und orientieren uns dabei an den Wünschen der Mountainbike Community. Und ich glaube, das ist das, was das Projekt so besonders macht. In erster Linie wird es Mountainbike Strecken geben, es wird eine Beförderungsanlage geben, um die Mountain Biker nach oben zu bringen, Gastronomie, Bike Shop und vieles mehr. Letztendlich ein Ort, bei dem sich die Mountain Biker wirklich Zuhause und wohlfühlen können. Zugrunde liegt dem Ganzen eine große Strecken Vielfalt.

 



Neatflow:  Wie viel MTB Strecken sind geplant? Welche Schwierigkeitsstufen haben die MTB Trails?


Nico: Wir werden für unterschiedliche Zielgruppen und allgemein für jeden etwas mit dabeihaben. Wir fangen bei grünen Strecken an, was in Deutschland eher selten ist, dass es grüne Strecken überhaupt gibt. Der Einstieg ist daher auch für totale Anfänger super. Es wird über blaue, rote bis hin zu schwarzen oder sogar Black Diamond, also superschwarzen Strecken alles geben und diese Strecken werden sehr gut aufgeteilt. Insgesamt werden es 23 Strecken-Kilometer sein. Das ist für einen deutschen Mittelberg Standort schon ziemlich viel.

 



Neatflow: Werden im neuen Bikepark Idarkopf auch MTB Anfänger Fahrkurse oder MTB Fortgeschrittenen Fahrtechnikkurse angeboten? Und wenn ja, von wem?


Nico: Das wird auf jeden Fall angeboten werden, auch von der Betreibergesellschaft, die wir dann leiten werden. Im Endeffekt ist es so, wir wollen wirklich jedem den Einstieg in den Sport ermöglichen, deswegen haben wir auch mit Rose Bikes Partnerschaft geschlossen, um einen Verleih zu ermöglichen. Es wird von Fox entsprechende Klamotten und Helme geben, sodass Leute sich auch was ausleihen können, um MTB mal auszuprobieren, ohne direkte Investitionen tätigen zu müssen und dann wird es entsprechende Fahrtechnik-Kurse für Anfänger, Fortgeschrittene oder auch Profis geben.

 



Neatflow: Wird der neue Bikepark auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit in der Natur achten? Kannst Du uns hierzu etwas verraten?


Nico: Wie bei all unseren Projekten - und so ist es ja auch bei Neatflow, wo wir auch von vornherein mit involviert waren - legen wir großen Wert auf Naturverträglichkeit, Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Man muss sich bewusst machen, auch wenn es ein altes Wintersport Gebiet ist, nehmen wir mit diesem Projekt einen großen Eingriff in die Natur vor. Das ist aber bei allem so, was wir Menschen machen. Wenn wir in die Natur gehen, hinterlassen wir einen Fußabdruck und sei es, wenn wir nur mit dem Auto zum Bike Park fahren und uns in die Gastronomie setzen. Dann haben wir einen Fußabdruck hinterlassen. Aber auch bei dem Eingriff durch die Strecken bedeutet das einen Eingriff in die Natur, um diesen zu kompensieren, haben wir sehr umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen, die sogar über das im Genehmigungsverfahren Geforderte hinausgehen. Zudem werden wir sehr stark auf erneuerbare Energien setzen und natürlich auch Neatflow im Angebot haben, was auch wieder ein nachhaltiger Beitrag ist, denn dann werden im Park alle Räder nur mit Neatflow gereinigt und das ist dann schon mal ein Vorteil für die Natur.

 


Neatflow: Wird der Bike-Park Idarkopf mit anderen Parks kooperieren, wie beispielsweise dem Bike-Park Erbeskopf oder der Bike-Region Hunsrück?


Nico: Zum jetzigen Zeitpunkt will ich nichts ausschließen. Klar entstehen immer Synergieeffekte. Da wir aber unser Konzept und unser Projekt sehr hohen Qualitätsansprüchen stellen, werden wir das natürlich auch mit anderen Parks abgleichen und dann schauen, wenn der Qualitätsanspruch in Projekten gleich oder ähnlich ist, ob eine Kooperation Sinn macht. Zum aktuellen Zeitpunkt ist das aber noch zu früh, um es zu bewerten. Aber ich bin mir sicher, dass die gesamte Region vom Idarkopf profitieren wird.



Neatflow: Es bleibt spannend! Wir freuen uns schon, wenn wir bei der Bike-Wäsche nach den Rides am Idarkopf behilflich sein können! Vielen Dank für das Gespräch, Nico!